orthomolekulare medizinEs gibt in unserem Alltag viele Energieräuber. Was viele dabei nicht bedenken: Den Mangel an Vitalstoffen!

Energiemangel kann auch durch einen Mangel an Vitalstoffen verursacht werden bzw. macht sich ein Mangel auch schnell bei Belastbarkeit und Energie bemerkbar. Die Ursachen für diesen Mangel sind vielfältig: Zwei wesentliche Beispiele sind unausgewogene Ernährung und zu viel Stress. Die Schwierigkeit dabei ist, dass sich ein Vitalstoffmangel zunächst durch unspezifische Symptome äußert: Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder verminderte Leistungsfähigkeit.

Jede Körperzelle benötigt für Vitalität und ausreichend Energie Sauerstoff, gutes Wasser und Vitalstoffe. Insgesamt gibt es 91 Vitalstoffe, von denen 47 lebensnotwendig sind. Sie müssen über die Ernährung zugeführt werden, da sie der Körper nicht selbst produzieren kann. Diese Stoffe sind: 13 Vitamine, 6 Mineralien, 14 Spurenelemente sowie 2 Fett- und 12 Aminosäuren.

Das Spannende dabei ist, dass diese Mikronährstoffe voneinander abhängig sind, kongenial zusammenarbeiten und –wirken, aber nur wenn sie in der individuell optimalen Menge vorhanden sind. Ist das der Fall, dann funktionieren unser Immunsystem und der Stoffwechsel gut – natürlich abhängig von den jeweiligen gesundheitlichen Präpositionen.

Mikronährstoffe dringen bis in den Zellkern vor und sorgen dort für Zellgesundheit und die notwendige Energie wie bspw. das Coenym Q10. Fehlt einer dieser essentiellen Vitalstoffe, dann stört das das komplette System.

Wer um die möglichen Symptome des erhöhten Vitalstoffbedarfs weiß und gleichzeitig auf die Signale des Körpers achtet, der kann dies sogar als Vorteil nutzen. Man kann gezielt und vor allem frühzeitig entgegen steuern und den Körper mit den richtigen Vitalstoffen versorgen. Wichtig ist dabei zu bedenken, dass es nicht um das Lindern von Symptomen geht, sondern um die Krankheits-Prävention, das heißt, gesundheitliche Folgen eines unbeachteten Mangels an Vitalstoffen vorzubeugen. Ein erhöhter Bedarf lässt sich in der heutigen Zeit meist nur mit geeigneten, hochwertigen Nahrungsergänzungen ausgleichen.

Welche Symptome weisen auf einen möglichen Vitalstoffmangel hin?

Ein Mangel an Vitamin C und Zink kann auf ein schwaches Immunsystem hinweisen; ebenso ist man erhöht anfällig für Infekte. Fehlt zum Beispiel Magnesium – das Salz der Ruhe – dann kann es zu Muskelkrämpfen oder störendem Augenzucken kommen. Besteht ein Mangel an Biotin – dem sogenannten Vitamin B7 – dann kann dies zu Haarausfall und brüchigen Nägeln führen. Eisenmangel zeigt sich durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und abfallender Leistungsfähigkeit.

Natürlich können derartige Symptome auch andere Ursachen haben. Deshalb empfiehlt sich immer die Konsultation eines Arztes oder Therapeuten, der mit der orthomolekularen Medizin vertraut ist. Eine Blutuntersuchung verschafft schnell den Überblick über die Vitalstoffversorgung.